Verbreitung der Riester-Rente weiter dynamisch – Wissen über die Riester-Förderung weiterhin gering
Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik, Abteilung MEA zeigt, dass die Dynamik in der Verbreitung der Riester-Rente ungebrochen ist, dass aber das Wissen über die Riester-Förderung noch zu wünschen übrig lässt. weiterlesen
Die derzeitige Rentenanpassungsformel wird immer wieder von verschiedenster Seite kritisiert. Sie sei zu kompliziert, intransparent und nicht nachvollziehbar lauten dabei die Vorwürfe. Die MEA-Forscher Dr. Martin Gasche und Sebastian Kluth haben nun untersucht, welche Rentenanpassungsformel gemessen an bestimmten Kriterien die beste ist. Es zeigt sich, dass die bestehende Rentenanpassungsformel besser ist als ihr Ruf, da sie meist einen Kompromiss zwischen gegensätzlichen Zielen findet. Allerdings könnte die Rentenanpassungsformel, ohne Abstriche hinsichtlich der Ergebnisse machen zu müssen, erheblich vereinfacht werden. weiterlesen
Der demographische Wandel stellt eine Herausforderung für die finanzielle Nachhaltigkeit umlagebasierter Rentensysteme dar. In vielen Ländern wurden daher mehrfach Rentenreformen durchgeführt, um die Menschen länger im Erwerbsleben zu halten. Eine typische Reformmaßnahme dabei ist die Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters, ab dem jemand ohne Abschläge in Rente gehen kann. Aber werden die Leute wirklich länger arbeiten?" weiterlesen | |
| Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise stellte Finanzinstitutionen, Politiker und Unternehmen gleichermaßen vor Herausforderungen. In diesem Zusammenhang ist es von großer Bedeutung zu untersuchen, wie private Haushalte von der Krise betroffen waren, wie sie auf solch einen Schock reagierten und was die langfristigen Konsequenzen sein werden. Insbesondere stellt sich die Frage, ob sich Haushalte mit höherem Finanzwissen eher vor den Effekten der Finanz- und Wirtschaftskrise schützen konnten. weiterlesen |
Wenngleich die klassische Lebenszyklus-Theorie eindeutig prognostiziert, dass Menschen in höherem Alter ihre Ersparnisse aufbrauchen, stützen empirische Untersuchungen aus zahlreichen Ländern diese Prognose nicht. Verschiedene Vorschläge zur Lösung dieses Widerspruchs sind bereits gemacht worden. MEA Wissenschaftler Michael Ziegelmeyer quantifiziert in seinem neuesten Arbeitspapier die Überschätzung der Sparquoten älterer Menschen, wenn Heimbewohner nicht Bestandteil der Stichprobe sind. weiterlesen | |
| Die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre (Rente mit 67) ist Teil eines Bündels an Reformmaßnahmen, mit denen die Gesetzliche Rentenversicherung stabilisiert werden soll. Obgleich die immer weiter zunehmende Lebenserwartung die Ausweitung der Erwerbsphase nahelegt, ist die Rente mit 67 in der Bevölkerung höchst unbeliebt. Dies dürfte aber zum Großteil auf verschiedene Missverständnisse bezüglich der Rente mit 67 zurückzuführen sein. weiterlesen
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- eine Geschichte voller Missverständnisse - Die überaus unpopuläre Rente mit 67 ist in die Schlagzeilen zurückgekehrt, zum einen weil die SPD nun kurioserweise von jener Reform abrückt, die einst von ihrem ehemaligen Parteivorsitzenden und Bundesarbeitsminister durchgesetzt wurde. Zum anderen - und das ist wichtiger - weil laut Gesetz 2010 eine Überprüfung der geplanten Altersgrenzenanhebung ansteht. Die geringe Popularität der Rente mit 67 ist auch darin begründet, dass die Geschichte der Rente mit 67 eine Geschichte voller Missverständnisse ist. weiterlesen | |
| Das GKV-Finanzierungsgesetz sieht vor, den allgemeinen Beitragssatz der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf 15,5% (Arbeitgeberanteil: 7,3%, Arbeitnehmeranteil: 8,2%) festzuschreiben. Künftige Ausgabensteigerungen sollen nicht mehr durch einkommens¬orientierte Beiträge, sondern durch Pauschalbeiträge („Zusatzbeiträge"), gedeckt werden. Martin Gasche untersuchte die Effekte dieser Reform auf den Kassenwettbewerb und schätze die Entwicklung des Zusatzbeitrags und des sozialen Ausgleichs bis 2030 ab. weiterlesen |
Auswirkungen der Rentengarantie
Bei der Rentenanpassung 2010 wirkt in Westdeutschland erstmalig die Rentengarantie. Welche Auswirkungen hat sie auf die Höhe der Rentenzahlungen und die Höhe der Beitragszahlungen? Und wem nützt die Rentengarantie tatsächlich? Diese Fragen stellte sich Martin Gasche aus dem Bereich „Alterssicherung und Sozialpolitik"....
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| Die Finanzkrise hat ins Bewusstsein gerückt, dass die private kapitalgedeckte Altersvorsorge mit Risiken behaftet ist und große Wertverluste nicht auszuschließen sind. So hat der DAX bis Ende 2009 mehr als 40 Prozent an Wert verloren. Axel Börsch-Supan, Martin Gasche und Michael Ziegelmeyer gehen der Frage nach, wie stark die private Altersvorsorge tatsächlich von der Finanzkrise betroffen ist und welche Personengruppen vor allem darunter leiden. Ihr Ergebnis: Das kapitalgedeckte Altersvorsorgevermögen in Deutschland ist weit weniger von der Finanzkrise betroffen, als dies gemeinhin kolportiert wird. weiterlesen |
| Private Altersvorsorge wird aufgrund des demographischem Wandels und den damit einhergehenden Belastungen des umlagefinanzierten Rentensystems immer wichtiger. Für viele Menschen in Deutschland ist die Notwendigkeit privater Altersvorsorge aber neu. Die Entscheidung privat vorzusorgen und die Auswahl adäquater Produkte sind wegen großer Unsicherheit über künftige Lebenssituationen, langer Zeithorizonte und der Vielzahl an vorhandenen Produkten nicht leicht. Daher ist das Finanzwissen der Haushalte eine wichtige Einflussgröße, die es bei der Analyse des Vorsorgeverhaltens näher zu untersuchen gilt. weiterlesen |
Das Altersvorsorgeverhalten von Selbständigen
Derzeit sind drei Viertel der Selbständigen nicht durch ein obligatorisches Altersvorsorgewerk abgesichert. Zudem hat sich die Anzahl der Soloselbständigen, bei denen besonders eine mangelnde finanzielle Vorsorgefähigkeit vermutet wird, deutlich erhöht. Ferner führen die immer flexibleren Erwerbsverläufe mit Wechsel in die Selbständigkeit und aus ihr heraus zu einer „Durchlöcherung" der Versicherungsbiographien, was die Ansprüche in den obligatorischen Versorgungswerken mindert. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit Altersarmut für die Selbständigen zum Problem werden könnte. Das SAVE Panel bietet eine neue Datengrundlage, um die bislang lückenhaften Informationen über die Selbständigen im Hinblick auf ihre Vorsorgefähigkeit, Vorsorgebereitschaft und das Altersvorsorgevermögen zu ergänzen.
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| Neunzehn Jahre nach der deutschen Einheit ist die gesetzliche Rentenversicherung noch immer nach den Gebietsständen Ostdeutschland und Westdeutschland gegliedert. Begründet wurde die Zweiteilung ursprünglich mit der Situation der Wirtschaft in Ostdeutschland, von der erwartet wurde, dass sie sich mittelfristig an die wirtschaftliche Situation im Westen anpassen würde. Durch das geteilte System sollte es den Rentnern in Ostdeutschland ermöglicht werden, an diesem Aufholprozess durch entsprechende Rentensteigerungen teilzuhaben. Doch inzwischen ist der anfängliche Aufholprozess zum Stillstand gekommen, daher wurden in der jüngeren Vergangenheit vermehrt Stimmen laut, die die Zweitteilung des Rentensystems in Frage stellen und eine einheitliche Rentenberechnung in Ost und West fordern. weiterlesen |
| Auch nach den Renten-Reformen 2001 bis 2007 wird die gesetzliche Rente die bedeutendste Säule im deutschen Alterssicherungssystem bleiben. Allerdings wird sich ihr Anteil am Gesamtalterseinkommen künftig deutlich vermindern. Im Gegenzug wird die private Ersparnis eine immer wichtigere Rolle spielen. weiterlesen |

| Der absehbare Rückgang der Bevölkerung und die Veränderung der Alterstruktur stellen Deutschland vor große Herausforderungen. Nicht nur die sozialen Sicherungssysteme wie die Rentenversicherung sind von diesem demografischen Wandel betroffen, sondern die gesamte Volkswirtschaft, allem voran der Arbeitsmarkt. Neue Berechnungen des MEA kommen zu dem Schluss, dass ohne weitere Reformen am Arbeitsmarkt ein dramatischer Rückgang der Zahl der Erwerbspersonen, also der tatsächlich Erwerbstätigen plus der Arbeitslosen, zu erwarten ist. Bis zum Jahr 2040 könnte diese Zahl von heute etwa 42 Millionen um nahezu 10 Millionen zurückgehen, also um fast 23 Prozent. weiterlesen |
Einflüsse auf das Sparverhalten deutscher Haushalte
Immer stärker müssen deutsche Haushalte selbst für Gesundheits-, Altersvorsorge oder das Studium der Kinder aufkommen. Grund dafür sind die Reformen im Bildungs-, Gesundheits- und Rentensystem. Alle miteinander verlangen sie dem Bürger mehr Eigenverantwortung ab. Um den Bürger zu helfen, dies zu bewältigen, sollte der Staat gezielt die Sparleistung der Haushalte unterstützen. Gezielte Förderung allerdings ist nur dann möglich, wenn Sparmotive, Sparverhalten und Sparquote der Haushalte bekannt sind. Daniel Schunk hat diese wichtigen Schlüsselwerte untersucht. Sein Ansatz, der Psychologie der Sparer auf die Spur zu kommen: Eine statistische Analyse der Ereignisse, Sparen für unvorhergesehene Ereignisse „Vorsichtssparen", Altersvorsorge, Unterstützung der Kinder und Enkel und ein Immobilienkauf.
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Konsumeinbruch bei Renteneintritt und Eigenproduktion
Was passiert mit dem Konsum bei Renteneintritt? Diese Frage haben sich Ökonomen gestellt und fanden dabei Erstaunliches: die Konsumausgaben von frischgebackenen Rentnern sind in vielen Ländern deutlich niedriger als die von Erwerbstätigen kurz vor Renteneintritt - und zwar in Deutschland um etwa 17%, wie die Analyse der Forscherin Melanie Lührmann zeigt.
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Zur Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung
In Rahmen der Entgeltumwandlung können Teile des Arbeitsentgelts steuer- und sozialabgabenfrei für den Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung verwendet werden. Die Sozialabgabenfreiheit ist jedoch bis 2008 befristet, was derzeit intensiv diskutiert wird. In unserer neuen Studie zeigen wir, dass die beitragsfreie Entgeltumwandlung der betrieblichen Altersversorgung einen wichtigen Impuls gegeben hat.
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| Die vom Staat geförderte private Altersvorsorge, besser bekannt als Riester-Rente, gewinnt an Beliebtheit. Fand das gut gemeinte Angebot in den ersten Jahren noch wenig Anklang beim Sparer, entwickelt es sich heute zum Favoriten innerhalb der privaten Altersvorsorgemodelle. Doch trotz der wachsenden Bedeutung der Riester-Rente existieren nur wenige detaillierte Untersuchungen, die sich mit der Dynamik der Riester-Rente beschäftigen. weiterlesen |
| Aus ökonomischer Perspektive sind Finanzprodukte mit einer regelmäßig gleichbleibenden Auszahlung (Annuitäten) gut für die Altersvorsorge geeignet. Sie gewähren einen kontinuierlichen Geldzufluss bis ans Lebensende. Plötzliche Finanzengpässe aufgrund auslaufender Verträge oder aufgezehrtem Vermögens können also ausgeschlossen werden. Gemessen an dieser Sichtweise finden Leibrenten weltweit eine viel zu geringe Beachtung. Dies wird häufig auf deren hohe Preise zurückgeführt. Staatliche Zuschüsse können dabei helfen, dieses Problem zu lindern. Hier findet sich die Zielsetzung der so genannten „Riester-Rente" wieder. weiterlesen |
| Der demografische Wandel und der damit einhergehende Alterungsprozess der Gesellschaft stellen die auf dem Umlageverfahren basierenden sozialen Sicherungssysteme und damit auch das Rentensystem vor immense Herausforderungen. Das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern wird sich in den nächsten Jahrzehnten zunehmend verschlechtern. Um das System weiterhin finanzieren zu können, muss somit entweder der Beitragssatz steigen oder das Rentenniveau zurückgehen. Damit wird sich auch das Beitrags-Leistungsverhältnis für die Versicherten in der Rentenversicherung künftig ändern. Christina Wilke untersuchte, wie sich diese Auswirkungen messen lassen und wie stark sie sein werden. weiterlesen |

| Im internationalen Vergleich unterscheiden sich die Finanzportfolios deutscher Haushalte noch immer deutlich. Der Anteil von Anlagen bei Banken und Sparkassen liegt in Deutschland vergleichsweise hoch, während Aktien und Investmentfonds eine eher untergeordnete Rolle spielen. Diese erfreuten sich im Laufe der letzten 15 Jahre zwar eines starken Wachstums, schaffen es aber nicht, sich dem durchschnittlichen internationalen Anteil anzunähern. weiterlesen |
Wie sich Nutzenfunktionen wirklich krümmen
Wenn Menschen Entscheidungen treffen, folgen sie einem inneren Muster. Derer kennt die Psychologie zwei. Sie unterteilt die Menschheit in intuitive und deliberative Entscheider. Während die Intuitiven dazu neigen, ihrem Bauchgefühl zu folgen, reflektieren die Deliberativen mehr über ihr Handeln und mögliche Konsequenzen. Bisher haben Ökonomen in ihren Arbeiten solch psychologischen Feinheiten wenig Beachtung geschenkt. Der Volkswirt Daniel Schunk und die Psychologin Cornelia Betsch haben sich deshalb gemeinsam auf die Suche nach systematischen Zusammenhängen zwischen der wirtschaftswissenschaftlichen Modellierung der Risikoeinstellung und psychologischen Entscheidungsmodi begeben. Um zukünftig ökonomisches Handeln der Menschen präziser einschätzen zu können.
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Wege aus der Rentenproblematik - das Renteneintrittsalter auf dem Prüfstand
Die Möglichkeit der Frühverrentung ist in Deutschland eine hoch geschätzte soziale Errungenschaft. Ihre Kosten jedoch rücken bei zunehmend angespannter Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung immer wieder in den Vordergrund der rentenpolitischen Diskussion. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters ist in Betracht der steigenden Lebenserwartung ein nahe liegender Reformansatz. Weiterhin kann eine Erhöhung der Abschläge für Frühverrentung auf ein für den einzelnen Arbeitnehmer anreizneutrales Niveau in Betracht gezogen werden. Welches Potential diese Ansätze hinsichtlich des effektiven Renteneintrittsalters bergen, haben Barbara Berkel und Axel Börsch-Supan empirisch untersucht.
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Leibrenten ermöglichen finanzielle Absicherung bei fairen Auszahlungen
Im Zuge sinkender Auszahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung gewinnen ergänzend private Renten an Bedeutung. Eines der wichtigsten privaten Alterssicherungsmodelle stellen die Leibrenten oder Annuitäten dar. Mit ihrer Hilfe lässt sich angespartes Vermögen in ein lebenslanges gleichmäßiges Einkommen wandeln. Aufgrund der traditionellen Versorgung mit staatlichen Renten ist der Markt in Deutschland bisher größenmäßig sehr überschaubar. Dass sich das aus Ökonomensicht ruhig ändern darf, haben Hans Martin von Gaudecker und Carsten Weber gezeigt.
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| Die Deutschen bekommen wenig Kinder. Das hat schwerwiegende Konsequenzen für Wirtschaftswachstum und Renten. Steigende Geburtenraten könnten die Probleme der Bevölkerungsalterung am einfachsten lösen, das Rentensystem auch ohne Reformen konsolidieren und das Wirtschaftswachstum ankurbeln, heißt es gemeinhin. Dass das so nicht ganz zutrifft, haben Barbara Berkel, Axel Börsch-Supan, Alexander Ludwig und Joachim Winter belegt und damit der Idee vom allheilenden Kindersegen ein wenig an Glanz genommen. weiterlesen |
| Was bewegt deutsche Haushalte dazu, zu sparen? Sparverhalten ist komplex. Viel komplexer jedenfalls, als die meisten Lehrbücher suggerieren. MEA-Forscher analysieren die Daten der SAVE-Umfrage und stellen die wichtigsten Ergebnisse vor. weiterlesen |
Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschafskrise auf die Gesetzliche Rentenversicherung
Die weitreichenden Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erfassen auch die Gesetzliche Rentenversicherung, ihre Beitragszahler und Rentner/innen. Dies gilt nicht nur vorübergehend, sondern auch langfristig, indem sowohl die Lohneinkommen als auch die Renten niedriger ausfallen werden.
Die Auswirkungen auf die Rentenversicherung werden vor allem kurz- und mittelfristig (d.h. in den nächsten 10 Jahren) in Form von Beitragssatzerhöhungen und Einbußen bei den Rentenanpassungen massiv zu spüren sein. Diese Auswirkungen kann man in einen Beitragsgrundlageneffekt, einen Bundeszuschusseffekt und einen Rentenanpassungseffekt differenzieren. Während die ersten beiden Effekte sich destabilisierend auf die Gesetzliche Rentenversicherung auswirken, wirkt der Rentenanpassungseffekt entgegengesetzt und damit stabilisierend. Folglich sorgt dieser Ausgleichsmechanismus langfristig dafür, dass sich Einnahmen und Ausgaben so ausbalancieren, dass sich durch die Wirtschaftskrise in der Gesetzlichen Rentenversicherung keine permanenten Beitragssatzeffekte ergeben.
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| Die Finanz- und Wirtschaftskrise hält Finanzinstitutionen, Politik und Unternehmen in Atem. Gilt dies auch für die privaten Haushalte? Dies ist das Thema einer neuen MEA Studie. Sie zeigt, dass die Betroffenheit geringer ist als gemeinhin angenommen. Etwa 60% der Haushalte berichten in der SAVE-Umfrage, dass sie von Kriseneffekten nicht betroffen sind. Umgekehrt gibt etwa ein Fünftel der Haushalte an, Vermögensverluste erlitten zu haben und jeder vierte Haushalt spürt arbeitsmarktbezogene Krisenwirkungen wie Einkommensverluste, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder eine erhöhte Arbeitsplatz-Unsicherheit. weiterlesen |
| Rentenreformen waren bei den Wählern noch nie recht beliebt. Aber sind die Wähler - vor allem vor dem Hintergrund der durch den demographischen Wandel entstehenden Probleme der Rentenkassen - wirklich grundsätzlich gegen Rentenreformen? weiterlesen |
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