Makro Implikationen des demografischen Wandels

Der demografische Wandel und die Alterung der Bevölkerung haben auf makroökonomischer Ebene zahlreiche Auswirkungen auf die Kapital-, Arbeits- und Konsumgütermärkte. Der Fachbereich konzentriert sich auf die Vorhersage gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen des demografischen Wandels und auf die Forschung über die relevanten Mikro-Beziehungen, beispielsweise wie sich die Produktivität der wachsenden Zahl älterer Arbeitnehmer entwickelt. Eine kürzlich erfolgte Erweiterung des Forschungsgebietes ist die aktuelle Migration nach Westeuropa.

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzuschätzen, erarbeitet der Fachbereich dynamische makroökonomische Modelle. Diese Modelle erlauben es die Folgen des demografischen Wandels für Wachstum, Kapitalakkumulation und Kapitalrendite, die internationalen Kapitalbewegungen, die Nachfrage der Verbraucher und die Produktivität in Abhängigkeit von sozialpolitischen Maßnahmen abzuschätzen.

Um den Zusammenhang von Alter und Produktivität genauer zu untersuchen, werden hochfrequente Prozessdaten ("Big Data") über die Zusammensetzung von Arbeitsteams und der Teamleistung  analysiert.  Ziel dabei ist es, eindeutig diejenigen Faktoren zu identifizieren, die das Alter-Produktivität-Profil  beeinflussen.

Ein kürzlich ergänzter Forschungsbereich beschäftigt sich mit der Migration nach Westeuropa. In diesem Bereich widmen sich Wissenschaftler beispielsweise der Frage, welche vergleichbaren oder unterschiedlichen arbeitsmarktrelevanten Fähigkeiten die Menschen der aktuellen Migrationswelle mitbringen. Hauptziel dabei ist es, mehr Informationen über die Potenziale der Menschen zu sammeln. Dadurch soll herausgefunden werden, wie man sie am besten in den Arbeitsmarkt integrieren kann und welche Auswirkungen auf die Sozialsysteme zu erwarten sind. Gleichzeitig dienen diese Erkenntnisse der Weiterentwicklung der Makromodelle.

Das Team hat darüber hinaus die Entwicklung und Umsetzung der SAVE- Studie (Sparen und AltersVorsorgE) begleitet – die Befragung einer repräsentativen Auswahl der deutschen Haushalte zu ihrem Spar- und Altersvorsorgeverhalten.

News

Dynamisierung des Rentenalters 2:1

(München, 24.01.2017) Unter dem Stichwort „Die 2:1 Formel / die neue Rentenformel" wurde in...

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15 Jahre Riester – „Erfolg” oder „Scheitern”?

Zusammenfassung der MEA Expertise

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The Baltic Sea States Project

New joint project started (MPISOC/MPIDR/Population Europe)

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Das Rentenalter muss atmen können

von Prof. Axel Börsch-Supan, Ph.D.

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Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim BMWi: „Nachhaltigkeit in der Sozialen Sicherung über 2030 hinaus“

Beirat empfiehlt Dynamisierung des Rentenalters. Damit kann verhindert werden, dass das...

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News & Events

MEA Workshop: Research on Asylum Seekers and Other Crisis Migrants

October 28, 2016 in Munich

13.7.2016: MEA Seminar - Economics of Aging

Dr. Thorsten Kneip (MEA): “Parenthood and Happiness. The early years.”