Forschung

Die Forschungsaktivitäten des MEA sind in fünf Forschungsbereichen organisiert:

Der Forschungsbereich Alterssicherung und Sozialpolitik analysiert die bestehenden sozialen Sicherungssysteme und die Wechselwirkung zwischen ihnen und der privaten Ersparnisbildung. Hier werden die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Finanzierbarkeit und Ausgestaltung der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungssysteme studiert und erforscht, wie und warum Haushalte sparen. Wichtige Hilfsmittel dabei sind das Simulationsmodell MEA-PENSIM, das auf offiziellen und MEA-eigenen Bevölkerungs- und Erwerbstätigkeitsprognosen aufbaut, eigene Umfragen über die Reformwilligkeit der Bürger Europas und die SAVE-Studie, innerhalb derer eine longitudinale Datenbank zur Haushaltsersparnis aufgebaut wird.

Der Forschungsbereich Migration wurde erst kürzlich dem MEA hinzugefügt. Allgemein konzentriert sich ihre Forschung dabei auf die aktuelle Migrationsbewegung nach Westeuropa, insbesondere jene nach Deutschland. Unser Ziel ist es, zu verstehen, welche Fähigkeiten und Erwartungen die Migranten mitbringen und wie sie in ihr eigenes Humankapital investieren. Dieses Verständnis kann dazu beitragen, eine fundierte Integrationspolitik zu gestalten, die langfristig gesehen den Druck auf europäische Sozialsysteme verringert.

Die Life-Cycle Decisions Abteilung untersucht, wie sich individuelle Lebenszyklusentscheidungen und soziale und ökonomische Institutionen, in Zusammenhang mit dem demographischen Wandel, auf einzelne Personen sowie die gesamte Wirtschaft auswirken. Dazu führt die Forschungsabteilung mikro- und makroökonomische Analysen durch. Forschungsbeispiele sind Studien über das Sparverhalten, Gesundheit und Langzeitpflege, Erwerbsbeteiligung und Ruhestandentscheidungen sowie Studien zu "time-inconsistent" Verhalten. Darauf aufbauend dienen die Analysen der Evaluierung von Wirtschaftsleistungen, den Veränderungen von sozialer Ungleichheit und Armutsgefälle innerhalb der älteren Bevölkerung sowie der Nachhaltigkeit der Rentensysteme in Zeiten des demographischen Wandels.

Der Forschungsbereich Gesundheitsökonomik untersucht die bislang noch kaum erforschten Wechselwirkungen zwischen der Ökonomie und ökonomischen Entscheidungen einerseits und Morbidität und Mortalität andererseits. Konkret sind dies z.B. die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit und Einkommenshöhe über den Lebenszyklus, mit ihren Auswirkungen auf das Renteneintrittsalter, die Bezugszeit von gesetzlichen und privaten Renten, und die Funktionsweise von Annuitätenmärkten.

Das Projekt SHARE, an dem über 150 Wissenschaftler aus 28 Ländern beteiligt sind, führt eine Panelumfrage über Gesundheit, Alterung und Pensionierung in Europa durch. Die daraus gewonnen Daten liefern neue Einblicke in die komplexen Abhängigkeiten zwischen ökonomischen, gesundheitlichen, psychologischen und sozialen Faktoren und damit über die Lebensqualität älterer Menschen in Europa.

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Einführung einer Renteninformationsplattform in Deutschland?

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Dr. Diana López-Falcón, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, wird von ihrem Heimatland Mexiko für ihre...

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