Projektbeschreibung

Voreheliche Kohabitation und eheliche Stabilität

Mitarbeiter in diesem Projekt:



Frühere empirischen Untersuchungen für die USA haben ergeben, dass Paare, die schon vor der Ehe zusammenleben, eine größere Wahrscheinlichkeit haben, sich später scheiden zu las-sen. Eine prominente Erklärung für diesen Sachverhalt ist Selbstselektion. Dies bedeutet das Paare, die auch sonst eher instabilere Beziehungen führen würden, vermehrt schon vor der Ehe zusammenziehen. Außerdem war voreheliche Kohabitation in den USA vor allem ein Phänomen der unteren sozialen Schichten, was auch dazu beitragen könnte, dass diese Ehen weniger stabil sind. Vor diesem Hintergrund wird erneut diese Beziehung untersucht, da voreheliche Kohabitation heute in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen ist, und sich daher auch der Prozess der Selbstselektion geändert haben könnte. Ich schätze Überlebensmodelle für Ehen mit US Daten aus drei Wellen des National Survey of Family Growth, um zu sehen ob es Zeittrends in der Beziehung zwischen vorehelicher Kohabitation und ehelicher Stabilität gibt. Dabei kam heraus, dass diese Beziehung im Zeitablauf schwächer geworden ist, und heute voreheliche Kohabitation sogar dazu beitragen könnte, Ehen zu stabilisieren. Diese Arbeit ist zur Zeit zur Begutachtung bei Demography.

Aus diesem Projekt hervorgegangene MEA Discussion Papers:

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