Projektbeschreibung

Familiale Wanderungsentscheidungen

Mitarbeiter in diesem Projekt:



Nutzentheoretische Erklärungen des Wanderungsverhaltens stellen oft allein auf das rationale Handeln des meist männlichen Haushaltsvorstands ab, womit dem kollektiven Charakter vieler Migrationsentscheidungen nur wenig Rechnung getragen werden kann. In diesem Projekt wird untersucht, welchen Einfluß bestimmte berufliche Merkmale von Männern und Frauen auf das Wanderungsverhalten von Doppelverdienerhaushalten haben. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, inwieweit geschlechtsspezifische Verzerrungen bei Wanderungsentscheidungen durch familiale Rollenideologien beeinflusst werden. In ökonomischen Modellen wird dieser Aspekt traditionell vernachlässigt. Es handelt sich um ein langfristiges Forschungsprojekt des Bearbeiters, das aufgrund einer verbesserten Datenverfügbarkeit wieder aufgenommen wurde.

Aus diesem Projekt hervorgegangene MEA Discussion Papers:

Aus diesem Projekt hervorgegangene Publikationen:
  • Jürges, Hendrik (2006): Gender Ideology, Division of Housework, and the Geographic Mobility of Families, Review of Economics of the Household, 4, 4, 299-323
  • Jürges, Hendrik (2005): The Geographic Mobility of Dual-Earner Couples: Does Gender Ideology Matter?, DIW-Discussion Paper 474
  • Hendrik Jürges (2005): Gender Ideology, Division of Housework, and the Geographic Mobility Families, MEA Discussion Paper 090-05
  • Jürges, Hendrik (1998): Beruflich bedingte Umzüge von Doppelverdienern - Eine empirische Analyse mit Daten des SOEP, Zeitschrift für Soziologie, 27, 358-377
  • Jürges, Hendrik (1998): Einkommen und berufliche Situation von Doppelverdienern nach Umzügen, Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 31, 2, 234-243

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