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Frühverrentung und Lebenszufriedenheit (ISSP4)

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Dieses Projekt ist Teil eines drittmittelfinanzierten, sehr langfristigen Projekts ("International Social Security Project"), das gemeinsam mit Jon Gruber (MIT) und David Wise (Harvard) durchgeführt. Es analysiert die ökonomischen Determinanten des Rentenzugangsverhaltens und die Auswirkungen der Frühverrentung. Es fragt sich z.B., welche Anreizwirkungen alternative Reformvorschläge auf die individuelle Verrentungsentscheidung und damit das mittlere Renteneintrittsalter haben. In vielen Ländern sind die Abschläge der gesetzlichen Rentenversicherung nicht versicherungsmathematisch, daher haben Arbeitnehmer einen rein ökonomischen Grund, früher in Rente zu gehen, als es der Fall wäre, wenn die Höhe der Abschläge versicherungsmathematisch korrekt angesetzt worden wäre. Dies bewirkt höhere Ausgaben der Rentenversicherung und hat direkte und indirekte Effekte auf den Arbeitsmarkt und das Wohlergehen der jungen wie der älteren Generation. Die Phase IV beschäftigt sich mit letzterem Punkt, d.h. der Frage, ob eine Frühverrentung das Wohlergehen der Frührentner erhöht. "Wohlergehen" wird dabei vieldimensional gemessen und umfasst Lebenszufriedenheit ebenso wie Gesundheit und Einkommenshöhe.

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