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Risiken der privaten Vorsorge

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Berechnungen der Riester-Rente gehen normalerweise von einem konstanten Renditeniveau (etwa 2,8% real in den Berechnungen der Rürup-Kommission) und einem regelmäßigen Einzahlungsverhalten aus (etwa jedes Jahr die geförderten 4% des Bruttoentgelts). Tatsächlich dürfte die Rendite jedoch schwanken, und längere Perioden einer sehr niedrigen Rendite (wie die derzeitige Kapitalmarktschwäche) sind auch in Zukunft nicht auszuschließen. Ferner ist bekannt, daß Einzahlungen in private Vorsorgepläne in Zeiten finanzieller Anspannung (erstes Kind, Hauskauf, Arbeitslosigkeit) unterbrochen werden. In diesem Projekt wurde anhand typischer Beispiele (hypothetische Erwerbs- und Lebensverläufe) untersucht, wie hoch das Vermögen ist, das durch eine Riester-Rente akkumuliert wird, wenn „Unregelmäßigkeiten“ den ansonsten unterstellten standardisierten Lebensverlauf stören. Begleitend werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf ihre Eignung für die Risikogruppen diskutiert. Das Projekt war Teil der MEA-Mitrabeit an der Rürup-Kommission.

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