Projektbeschreibung

SAVE-Projekt

Mitarbeiter in diesem Projekt:



Eine wichtige Einsicht bisheriger Forschungsprojekte über Ersparnisbildung war, dass die vorhandenen Daten (EVS, Umfrage „Soll und Haben“, SOEP) der weiteren Erkenntnisfindung in Deutschland enge Grenzen setzen, weil Frageumfang und –breite erhebliche Lücken aufweisen. Die SAVE-Studie, deren Erstbefragung im Juni 2001 in Zusammenarbeit mit NFO Infratest stattfand, markiert einen ersten Schritt zur Überwindung dieser Lücken. Befragt werden ca. 2500 Haushalte in Deutschland. Der Fragebogen umfasst u.a. sehr detaillierte Fragen zur Vermögenssituation und zur Ersparnisbildung. Diese wurden ergänzt um einen großen Kranz sozioökonomischer, verhaltens- und sozialpsychologischer Fragen. Da viele Fragestellungen zur Ersparnisbildung nur im Längsschnitt analysiert werden können, insbesondere Fragen zur Veränderung von Haushalten und deren Einkommenssituation, sowie des Spar- und Konsumverhaltens, baut das MEA auf dieser Basis ein Panel auf. Das SAVE-Projekt umfasst die Vorbereitung der SAVE-Befragung in den Befragungsjahren 2001, 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 (in Vorbereitung ist 2008), die Aufbereitung der Daten, die Entwicklung eines Verfahrens zur Imputation fehlender Angaben, sowie die Auswertung des SAVE-Datensatzes im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte. Aktuelle wissenschaftliche Forschungsprojekte beschäftigen sich zum Beispiel mit der Frage nach der Relevanz des Vorsichtssparmotivs sowie mit der Frage, ob die Annahme von adaptiven Konsumreferenzpunkten in Lebenszyklusmodellen hilfreich für die Erklärung des beobachteten Spar- und Konsumverhaltens ist.

Aus diesem Projekt hervorgegangene MEA Discussion Papers:

Aus diesem Projekt hervorgegangene Publikationen:

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